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Thomas Page-Lecuyer
03.07.2015

Die Alterung der Bevölkerung - Über den unaufhaltsamen Wandel der Weltwirtschaft

Durch die Alterung der Bevölkerung ändern sich das Profil der Alterspyramide und die Struktur der Weltbevölkerung. Diese Entwicklung wird in den kommenden Jahren nie da gewesene Folgen für die Wirtschaft haben. So steigt der Altersabhängigkeitsquotient – das Verhältnis zwischen der Bevölkerung über 65 und der Bevölkerung zwischen 15 und 64 Jahren – in der Europäischen Union seit 2000 jährlich im Durchschnitt um 1,2 %. Dementsprechend sinkt der Anteil der Erwerbstätigen im Vergleich zu den Rentnern. Tatsächlich hat die erwerbsfähige Bevölkerung in Europa 2010 mit knapp 330 Millionen ihren Höhepunkt erreicht und dürfte bis 2025 auf 309 Millionen sinken. Im Jahr 2005 kamen vier Erwerbstätige auf einen Rentner – den Prognosen zufolge könnte 2050 ein Verhältnis von 2:1 erreicht werden. Schon jetzt gefährdet der demografische Wandel die Zukunft der Rentensysteme und die soziale Sicherheit.

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Thomas Page-Lecuyer
05.06.2015

Die Alterung der Bevölkerung - Tatenlos sehen wir dabei zu, wie sich die lage zuspitzt

Das 20. Jahrhundert war von einer fundamentalen Entwicklung geprägt: dem demografischen Wandel. Wissenschaftlichen Entdeckungen sowie Fortschritten in der Medizin und in der Hygiene ist es zu verdanken, dass die Kindersterblichkeit deutlich gesunken ist. Dank der Fortschritte in Kindermedizin und Geburtshilfe liegt die Sterblichkeit bei Säuglingen heute nur noch bei 4 % gegenüber 15 % zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Diese Entwicklung hat weltweit zu einem starken Anstieg der Lebenserwartung von 33 Jahren (1909) auf 68 Jahre (2014) geführt – eine Steigerung um 35 Jahre in wenig mehr als einem Jahrhundert.

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Philippe Weber
04.05.2015

Makroökonomie und konjunktur - Von Philippe Weber, Leiter Studien und Strategie

BEDEUTET DIE LETZE VERLAUTBARUNG DES FOMC (FEDERAL OPEN MARKET COMMITTEE), DASS DIE ANHEBUNG DER LEITZINSEN VERTAGT WIRD?Ich glaube nicht. Vergessen wir nicht, dass die wichtigste Änderung darin bestand, das Wort „geduldig“ aus der Quartalsprognose zu streichen: Die Zinserhöhung steht also (fast) kurz bevor. Der Verlautbarung sollte Glauben geschenkt werden, während die Märkte eher der Logik der Grafik mit ihren Punkten („Dots“ auf Englisch) folgen.

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Philippe Weber
27.03.2015

Makroökonomische entwicklung - Von Philippe Weber, Head of Research and Strategy

DAS BESCHÄFTIGUNGSNIVEAU IN DEN USA HAT SICH DEUTLICH VERBESSERT. DIE LÖHNE SIND JEDOCH NICHT GESTIEGEN. WIE IST DIES ZU ERKLÄREN?Es ist in der Tat erstaunlich: Obwohl die Arbeitslosenquote von 6,6% im Januar 2014 auf 5,7% im Januar 2015 gefallen ist, sind die Stundenlöhne im gleichen Zeitraum gerade einmal um 2% gestiegen. Ein solch starker Rückgang der Arbeitslosigkeit hat normalerweise einen deutlichen Lohnanstieg zur Folge.

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