Verantwortungsbewusste Anlagen



 

Als verantwortungsbewusster Finanzakteur hat sich CPR AM zum Ziel gesetzt, innovative, robuste und skalierbare Lösungen anzubieten, die eine nachhaltige Performance für unsere Kunden gewährleisten. Die Einbeziehung von ESG-Kriterien (Environmental, Social and Governance = Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) zusätzlich zur Finanzanalyse trägt zur Förderung einer nachhaltigeren Entwicklung bei.  

  

6,6 Mrd.€

ausstehende verantwortungsbewusste Anlagen

+ 5 500

Emittenten, die vom Amundi-Team „Expertise ESG“ nach ESG-Kriterien bewertet wurden                                 

1.

Asset Manager, der in Zusammenarbeit mit dem CDP eine Lösung zur Bekämpfung des Klimawandels vorgeschlagen hat

Quelle: CPR AM. Stand: 31. Dezember 2018



Verantwortungsbewusstes Anlegen, das heißt die Übertragung der nachhaltigen Entwicklung in die Vermögensverwaltung, bietet eine globalere Vision der Wirtschaftsakteure, die es ermöglicht, alle ihre Risiken und Chancen zu verstehen und ihr Potenzial für eine langfristige Performance besser einzuschätzen.

CPR Asset Management ist überzeugt, dass Anlagen an den Finanzmärkten ein Mittel sind, um bei öffentlichen und privaten Akteuren bessere Praktiken einzuführen. Um dies zu erreichen, stützt sich CPR AM auf die Ressourcen des Amundi-Teams „Expertise ESG“, das sich zentral um nicht-finanzielle Recherchen und Analysen für die gesamte Amundi-Gruppe kümmert.

  

Während CPR AM bereits 2006 seine erste verantwortungsbewusste Anlagelösung auf den Markt brachte, entstand die Dynamik 2016, als die Forschungsarbeiten gemeinsam mit einem institutionellen Kunden zu einer risikobasierten ESG-Methodik strukturiert wurden.
CPR AM ist Teil des dreijährigen Aktionsplans „Ambitions Amundi 2021“ für ein 100 % verantwortungsbewusstes Angebot.

  

Anerkannte experten im dienste unserer kunden

Alle Fondsmanager von CPR AM haben in Echtzeit Zugriff auf alle Ratings, die von Amundis ESG-Analyseabteilung erstellt und verbreitet werden. Zwölf engagierte Analysten bewerten über 5.500 Emittenten, darunter den gesamten MSCI World. Nach einer Best-in-Class-Methode werden alle Emittenten auf einer Skala von A bis G (A entspricht den ESG Best Practices) anhand von 36 ESG-Kriterien bewertet:

Ein auf den 36 ESG-Kriterien basierender, 3-stufiger Prozess

15 allgemeine Kriterien, die allen Emittenten unabhängig von ihrem Tätigkeitsbereich gemeinsam sind, wie beispielsweise Umweltstrategie, Menschenrechte, Transparenz der Corporate-Governance-Grundsätze

21 spezifische Kriterien, die charakteristisch für die Herausforderungen der einzelnen Sektoren sind, wie beispielsweise der Zugang zu Arzneimitteln für die Pharmaindustrie, das grüne Auto für die Automobilbranche usw.

Die Kriterien werden entsprechend den branchenspezifischen Herausforderungen gewichtet. Je größer das mit einem Kriterium in einem Sektor verbundene Risiko, desto höher ist die Gewichtung dieses Kriteriums.

  

Lösungen zur unterstützung von anlegern

Die ESG-Kriterien sind in unser gesamtes Management integriert

Um die Engagements der Gruppe zu erfüllen, werden Wertpapiere mit G-Rating, unabhängig von der Anlageklasse, systematisch von allen Portfolios ausgeschlossen. Die Kategorie G umfasst Unternehmen, die an der Herstellung oder Vermarktung von Antipersonenminen und/oder Streubomben beteiligt sind, Unternehmen, die chemische Waffen, biologische Waffen und Waffen mit abgereichertem Uran herstellen oder vermarkten, sowie Unternehmen, die schwer gegen die Prinzipien des Global Compact verstoßen.

Allgemein achten unsere Managementteams auf die ESG-Kriterien und berücksichtigen sie bei der Bewertung von Wertpapieren, auch wenn die betreffenden Portfolios formell keinen spezifischen ESG Ansatz definiert haben. Der Integrationsgrad variiert je nach gewähltem Ansatz, Anlageuniversum und Treuhandauftrag des jeweiligen Kunden.

Unsere 2016 entwickelte risikobasierte Methodik wurde in zwei Ansätze unterteilt:  einen globalen Ansatz , der für alle Anlageklassen gilt, und  einen thematischen Ansatz , der speziell auf die Herausforderungen unserer thematisch ausgerichteten Aktienprodukte zugeschnitten ist.
Unsere Philosophie ist für beide Ansätze des verantwortungsvollen Anlegens die gleiche: die Suche nach Wesentlichkeit bei der Definition unseres „anlagefähigen“ Universums, um nachhaltigen Wert zu schaffen. Die Managementteams interessieren sich für das Gesamtrating des Emittenten sowie die Ratings der zugrunde liegenden Kriterien.

Anlagelösungen, die alle Anlageklassen abdecken

  

Unsere verpflichtungen

Um das Management, das infolge einer aktiven Auseinandersetzung mit verantwortungsbewussten Anlagen vorgeschlagen wurde, zu unterstützen, ist CPR Asset Management in der Kommission für SRI (Socially Responsible Investment) innerhalb der Association Française de Gestion Financière (AFG) vertreten.

An der Seite seines Aktionärs Amundi bekennt sich CPR Asset Management seit 2006 zu den Principles for Responsible Investment ( PRI ), die durch den Globalen Pakt der Vereinten Nationen gefördert werden.

Unsere Gruppe nimmt aktiv an Workshops teil, die von Marktorganisationen abgehalten werden und auf die Entwicklung verantwortungsvoller Finanzen, nachhaltiger Entwicklung und Corporate Governance abzielen. Sie ist Mitglied folgender Organisationen: Association Française de Gestion financière (AFG), European Association of Asset Management (EFAMA), Institut Français des Administrateurs (IFA), Observatoire de la Responsabilité Sociétale des Entreprises (ORSE), Société Française des Analystes Financiers (SFAF), Sustainable Investment Forums (SIF) in Frankreich, Spanien, Italien, Schweden, Kanada, Japan und Australien, französischer Verband „Entreprises pour l'Environnement“.

Diese Arbeit ist Gegenstand eines Engagementberichts, der jährlich vom Team „ESG Analysis and Corporate Governance“ der Amundi-Gruppe veröffentlicht wird.

  

Abstimmung und aktionärsdialog

Für CPR AM kann die finanzielle Performance von Unternehmen nur auf lange Sicht nachhaltig sein. Aus diesem Grund nimmt CPR AM seine Rolle als Aktionär durch die Ausübung seiner Stimmrechte und den Aktionärsdialog wahr, wobei die Stimmrechtspolitik für alle Unternehmen der Amundi-Gruppe gilt und von Amundi AM umgesetzt wird.

2017 stimmte CPR AM in 1176 Sitzungen (über 99 % des Umfangs) ab. Insgesamt wurde über 6.756 Resolutionen abgestimmt, von denen wir 13 Prozent abgelehnt haben. Diese betreffen im Wesentlichen die Vorstandsstruktur und Vergütungen.

Quelle CPR AM am 31/12/2017